Panasonic Lumix DMC LX100 im Industrie-Design, der Test

die Lumix LX100 Kompaktkamera im Test

In einen meiner vorigen Berichte schrieb ich zwischen den unterschieden der Lumix FZ300 und der FZ1000 von Panasonic.  Damals hatte ich mich dazu entschlossen die Lumix FZ300 zu kaufen und war überzeugt, dass Sie für meine Zwecke ausreichen würde, doch dem stimme ich zurzeit nur bedingt zu. Ich habe mich vorab für ein anderes Model der Lumix Serie entschieden, und zwar der LX100. Dennoch werde ich mir zu einem späteren Zeitpunkt die FZ300, rein für Videozwecke anschaffen.

Lumix DMC LX100 Foto Copyright: Panasonic

Technische Daten: Der Panasonic LX100

Nun kommen wir erst einmal zu den beeindrucken Spezifikationen der LX100 und warum mich die Produkteigenschaften schon vor dem eigentlichen Kauf überzeugt hatten.  Die Kompaktkamera löst mit nur 12,9 Megapixeln auf, hat aber einen MOS-Sensor von 4/3 (1.33) verbaut. Sie bietet damit einen exzellenten Farb- und Dynamikumfang.

Das nicht wechsel bare Leica-Objektiv ist ungemein Lichtstark und blendet zwischen F/1.7 – 2-8 ab.  Die Brennweite von 24 – 75 mm (KB) lassen somit einen optischen 3,1–fachen Zoom zu.  Ein optischer Bildstabilisator,  der „Power OIS“ runden das Profil ab. 

Hervorragend empfinde ich die Möglichkeit, direkt am Objektiv das zu fotografierende Bildformat einstellen zu können. Somit ist es möglich dass ihr zwischen  4:3. 3:2, 16:9  und 1:1 wählt. Zudem, habt ihr diverse manuelle Eingabemethoden zur Blendenöffnung am Objektiv, der Belichtungszeit und des Weißabgleiches.

Die Fähigkeit des automatischen Abblendens, der Belichtung/ISO steht euch ebenfalls zur Verfügung. Ansonsten könnt ihr wahlweiße auch nur einen Modus, so z.B. die Belichtungszeit auf Automatik (A) Einstellung belassen, aber weiterhin manuell die Blende bedienen.

Eindrucksvolles Video - VENICE -

In diesem kleinen Video wurde euch gezeigt wozu die LX100 fähig ist. Sie orientiert sich sogar an großen, schweren, zudem teureren DSLRs und kann sogar manche Modelle der oberen 4.stelligen Preisklasse übertrumpfen. Ein Absoluter Preistipp. Die LX100 gibt es bereits ab 489 Euro bei Amazon.de

Die Bedienung: ist gut, aber nicht perfekt.

Heute Morgen, früh, etwas nass und noch bitter kalt, habe ich mich Fußläufig zur beliebtesten Einkaufstraße Essens gemacht. Die Rüttenscheiderstr. Ist für ihre Ess und Party Meile im Ruhrgebiet bekannt. Die Straße hat einen gewissen Charme und Flair, den ich fotografisch festhalten wollte.

An die ganzen Einstellungen, grade was die manuelle Blende und die Belichtung betrifft, musste ich mich erst einmal gewöhnen. Durch 3D Studio Max 2015 und dem Renderer „Vray“ sind mir zwar diverse Kamera-Einstellung nicht undbedingt fremd, aber das Verhalten einer Vray-Software-Camera mit einer LX100 zu vergleichen, geht nicht.

Da ich im dunklen fotografierte, musste ich zu meinen bedauern feststellen, dass ich zu oft das Belichtungsrad mit dem Auslöser verwechselte. – Dies ist seither mein einziger Kritikpunkt, den ich in kürzester Zeit ausfindig machen konnte. Die Größe des Rädchens für die Belichtungszeit, könnte der Grund für die Verwechselung sein. Vielleicht wäre es besser gewesen den Auslöser, direkt an den rechten Seitenrand zu platzieren.

Nightshots - Test samples

Blende: F/ 1.7 – Belichtungszeit: 1/4 - ISO: 400
Blende: F/ 2.0 – Belichtungszeit: 1/15 - ISO: 1600

Leider wählte ich eine falsche Belichtungszeit und Blendenöffnung. Die ISO-Einstellung behielt ich jedoch auf Automatik, so dass einige Bilder ziemlich verschommen aufgenommen wurden.

Da die Belichtungszeit mit der Öffnung der Blende nicht übereinstimmte, wurden ein paar Aufnahmen unscharf. Jeodch probierte ich  so lange an allen Rädchen zu drehen, bis die Anzeige auf dem Display, zu meinen gewählten Parametern passte.

weitere profesionelle und interessante Foto Beispiele der Panasonic Lumix DMC-LX100 findet ihr auf dpreview.com viel Spass beim betrachten.

Produktfotos LX100

Fazit der Kompaktkamera

Ich halte die Lumix LX100 von Panasonic als überaus wertvollen und kraftvollen Begleiter. Durch das Objektiv von Leica, mit einer Lichtstärke von F/1.7, können Elemente schön freigestellt und nachbearbeitet werden. Allerdings spricht sie eher den Tüftler und die enthusiastischen Fotografen an, die nicht viel von Automatik Einstellungen halten.

Doch auch für Kreative, sind dank der Filter genug Möglichkeiten der Wertschöpfung geboten. Meine 24. geschossenen Fotos lassen vielleicht keine ausführlichere Rezession zu, dennoch sind die Bilder die ich mit Ihr knipste gut. Es machte mir einfach Spaß zu tüfteln und zu fotografieren und den Charme alter Zeiten zu spüren. Dank dem Industrie-Design-Look sogar doppelt so viel.

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.